Ein fulminantes Spektakel,
das Tanz, Theater, Performance, Live-Musik und Projektionen
vereint.
Die Ausgangslage ist
dramatisch: Im Fernsehen wird die Nachricht verbreitet,
ein bislang unbekannter Asteroid fliege geradewegs auf die
Erde zu. Sollte er unseren Planeten treffen, gäbe es
eine Katastrophe apokalyptischen Ausmasses. Ein Wettlauf
mit der Zeit beginnt.
Während ihre Regierungen
Notmassnahmen einleiten, reagieren die Menschen unterschiedlich
auf die unheimliche Bedrohung: Manche ergeben sich in ihr
Schicksal, andere tanzen mit letzter Lebenslust dagegen
an.
Im Mittelpunkt des
Stücks steht eine junge Frau, deren Geschichte in einer
wild-poetischen Textcollage aufgerollt wird.
Das Geschehen spielt
sich im wesentlichen auf einer senkrechten Wand ab; auf
ihr bewegen sich Liebende, Tanzende, Verzweifelte, Todsuchende;
auf ihr laufen aber auch die Nachrichten, Hellraum-, Video-
und Filmprojektionen mit Bildern einer verstörten Welt.
Dazu spielt ein Musikmix
aus kompromisslos harten Beats und besinnlichen Liedern.
"327 Sekunden" bietet
eine atemberaubende Stunde denkwürdiges Theatervergnügen.
"Diese Bilder! Diese
Tänze! Einfach überwältigend. Zu beschreiben
ist es kaum, zu sehen schon", schwärmte die "Basler
Zeitung" nach der Premiere im Juni 2002.
Dauer 65 Minuten
Mitwirkende:
Regie: Christine Ahlborn
Produktionsleitung: Heini Weber
Wand-AkteurInnen: Christine Bannwart, Claudia Dätwyler,
Heini Weber, Reto Cavegn, Johanna Löffel, Simon Weishaupt
Erzählerin: Tiziana Sarro
Nachrichtensprecher.: Simon Grossenbacher, Clemens Meier
Licht: Andrea Kramer, Clemens Meier
Film/Video: Lichtneckert Judith, Florian Olloz, Pfluger
David
Hellraumbilder: Linda Heidegger, Remy Mentha, Carolina de
Giacinto, Andrea Kramer
Hellraumprojektoren: Remy Mentha, Chantall Kull, Maya Schuhmacher,
Stefan Tschopp
Vertonung: Schallhaus-Musicstudio
Musik: Thomas Baumgartner, Pascal Grünenfelder
Tontechniker: Simon Weishaupt
Kostüme: Carolina de Giacinto
Grafik: Phillip vonder Mühll